Museum Winnweiler

Museum Winnweiler - J├╝disches Museum der Nordpfalz
Tr├Ągerverein: Museum Winnweiler e.V.
1. Vorsitzender: Werner Rasche
Wichernstr. 6, 67722 Winnweiler, Tel. 06302 / 1256
E-Mail Museum.Winnweiler@gmx.de

Homepage: www.j├╝disches-museum-winnweiler.de

Das Museum befindet sich in der Schlossstra├če 37, rechts neben dem Restaurant MAX.

Die Er├Âffnung des Museum erfolgte am 17. April 2004.

├ľffnungszeiten:
jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14.30 - 17.30 Uhr
J├Ąhrlich ab 27. Dezember bis Ostermontag ist das Museum zu den regul├Ąren ├ľffnungszeiten geschlossen.
F├╝r Schulklassen und Gruppen k├Ânnen auch andere Termine abgesprochen werden.

Nachdem die Idee der Einrichtung dieses Museums Ende 1997 geboren worden war, gr├╝ndete sich am 30.6.1998 der Tr├Ągerverein.
Bevor 2001 konkret mit der Innengestaltung des Museums begonnen werden konnte, wurde das Anwesen durch die Ortsgemeinde Winnweiler umfassend saniert.

Das Museumsgeb├Ąude selbst hat eine reiche Geschichte. Es geht auf die im 17. Jh. gegr├╝ndete Amtsschreiberei des benachbarten Winnweilerer Schlosses zur├╝ck. In der franz├Âsischen Zeit ab 1797 waren die franz├Âsische Verwaltung und das 1798 gegr├╝ndete Winnweilerer Notariat hier untergebracht. Um die Mitte des 19. Jh. wurde das Geb├Ąude Domizil des Casinovereins und hier trafen sich dann die Winnweilerer Honoratioren zum abendlichen Plausch, zum Lesen, Billardspiel und zum Kegeln. Aber auch Konzerte, Tanzabende und andere Vergn├╝gungen fanden hier statt.
Die Nutzung duch den Casinoverein war w├Ąhrend des 1. Weltkrieges stark eingeschr├Ąnkt. In dieser Zeit (konkret ab 1914 bis 1920) befand sich in der benachbarten Turnhalle ein Kriegslazarett, das vom Winnweilerer Frauenverein des Deutschen Roten Kreuzes betreut wurde. Auch das Casino war hier einbezogen. 1935 - in die NS-Zeit - musste sich der Casinoverein aufl├Âsen. Das Geb├Ąude ging in diesem Zusammenhang in das Eigentum der Gemeinde ├╝ber, die es f├╝r kulturelle Zwecke nutzen sollte. Bis Kriegsende diente es der Hitlerjugend und der NSDAP. Nach dem 2. Weltkrieg war f├╝r wenige Jahre die Druckerei Giloi hier untergebracht und im ├╝brigen wurde das Anwesen zu Wohnzwecken genutzt. Die R├Ąume im Obergescho├č waren f├╝r einige Jahre dem Ortsverband des DRK zur Nutzung ├╝berlassen worden.

Hauptschwerpunkt des Museums ist die J├╝dische Geschichte der Nordpfalz. Dieser Schwerpunkt wurde nicht zuletzt deshalb gew├Ąhlt, weil in der Nordpfalz und insbesondere auch im Raum Winnweiler, vor allem im 19. und fr├╝hen 20. Jahrhundert, relativ viele j├╝dische B├╝rger lebten. In Winnweiler befindet sich auch noch einer der gr├Â├čten j├╝dischen Friedh├Âfe der Pfalz mit einer einfachen l├Ąndlichen, aber sehr ansprechenden Friedhofshalle. Die 1900 errichtete Synagoge in der heutigen Gymnasiumstrasse wurde ein Opfer der sogen. Reichskristallnacht 1938. Ein Gedenkstein ist vorhanden.

Als weiterer Schwerpunkt des Museums wurde auch die interessante Geschichte Winnweilers und seines Umlandes - beginnend mit der Vor- und Fr├╝hgeschichte - aufbereitet und dargestellt.

Im Herbst 2012 wurde das Museum Winnweiler um die Gienanth-Abteilung erweitert. Dort ist die Geschichte und Bedeutung der Industriellenfamilie von Gienanth ebenso anschaulich wie die Geschichte ihrer zahlreichen eisenerzeugenden und eisenverarbeitenden Werke in der Pfalz dargestellt. Im Focus stehen dabei die beiden ehemals in Winnweiler-Hochstein beheimateten Gie├čereien, die Kupfer- und die Eisenschmelz.

Zu jedem der Schwerpunkte besteht eine Dauerausstellung. Sonderausstellungen, Seminare, Themenf├╝hrungen, Vortr├Ąge, Exkursionen und museumsp├Ądagogische Projekte erg├Ąnzen das Programm des Museums und runden es ab.

Unsere Ortsteile
Winnweiler
Winnweiler
Alsenborn-Langmeil
Alsenbr├╝ck-Langmeil
Hochstein
Hochstein
Potzbach
Potzbach