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Archiv - Neues

29.01.2018 Kategorie: Neues

Alsenbrück-Langmeil: Neujahresempfang mit Einweihung der Gemeindehalle


Eingebunden in den diesjährigen Neujahrsempfang von Alsenbrück-Langmeil war die offizielle Einweihung der Gemeindehalle nach ihrer grundlegenden Sanierung. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung, teils auch auch um den aufpolierten Gebäudekomplex in Augenschein zu nehmen. Ortsvorsteher Marcel Huschitt und Ortsbürgermeister Rudolf Jacob (CDU) gingen auf die Bauzeit und die Umsetzung der Gedanken ein.

In seinen ersten Worten wünschte der Ortsvorsteher seinen Mitbürgerinnen und Mitbürger Gesundheit und Wohlergehen. Schon bald ging er auf die Bauzeit ein, die nun endgültig abgeschlossen sei. „Von Kerwe zu Kerwe war die Sanierung der Gemeindehalle das beherrschende Thema in Alsenbrück-Langmeil“, so Huschitt. Mit den Blanz-Ingenieure in Landstuhl konnte ein kompetentes Fachbüro gefunden werden, das für die Handwerker einen strammen Zeitplan steckte. Doch die beauftragten Handwerker waren auf zack und zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle, lobte Huschitt. „Ein Bauprojekt dieser Größe bedarf einer Vielzahl von Helfern“, sagte der Ortsvorsteher. Die waren vorhanden, schon lange bevor der erste Hammerschlag getan wurde. Bevor es dazu kam, mussten zunächst viele Gedanken und Anregungen sondiert werden. Auch nachdem die vertraglichen Handwerker abgezogen waren, bedurfte es noch zahlreicher freiwilliger Helfer.

„Nach der Hallensanierung steht auch schon das nächste Großprojekt an, die Neugestaltung des Friedhofes“, verkündete der Ortsvorsteher. Die Ideen und Wünsche aus Alsenbrück-Langmeil fließen in das Friedhofskonzept der Ortsgemeinde Winnweiler, die ein solches für alle Ortsteile aufstellt. Die Anträge auf eine Bezuschussung durch das Land seien gestellt und nun warte man auf eine positive Entscheidung. Als erfreulich bewertet hat er die Einwohnerentwicklung. In den letzten fünf Jahren stieg die Zahl der Mitbürger um sieben Prozent auf 890 Menschen. Diese Entwicklung führt er auf die Umsetzung des Neubaugebietes und auf die gute Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz zurück. „Wir haben kaum Leerstand“, betonte Huschitt, was für eine positive Entwicklung spricht. Dennoch dürfe der Ortskern nicht vernachlässigt werden und ist immer wieder in den Fokus zu nehmen. Er rief dazu auf, ortsbildprägende Gebäude zu erhalten.

Ortsbürgermeister Rudolf Jacob (CDU) dankte all den Menschen, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. „Die Leistung kann sich sehen lassen“, lobte das Gemeindeoberhaupt. Parallel zum energetischen Sanierung der Gemeindehalle wurde das Gebäude der Grundschule saniert, das in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde Winnweiler steht. Die Kosten mussten von dem Schulträger in voller Höhe getragen werden während es bei der Sanierung der Gemeindehalle einen Zuschuss vom Land von rund 60 Prozent gab. Beide Objekte sind zu einem Aushängeschild von Alsenbrück-Langmeil geworden, resümierte Jacob.

Nun stehe man in den Startlöchern zur Gestaltung der Friedhöfe in den Gemeindeteilen. Angegangen wird demnächst der Hochwasserschutz beim Wäschbacherhof, wo man in der Endphase der Klärung der Grundstücksfragen sei. Der Bau eines Rad- und Gehweges vom Sattelhof zur Raiffeisenstraße werde nun endlich umgesetzt. _Es sei für das Büro Blanz-Ingenieure in Landstuhl eine besonderer Tag, „heute den Schlüssel des Objektes an die Schulleiterin zu überreichen“, betonte Geschäftsinhaber Alexander Blanz. Er bestätigte den engen Zeitplan und lobte gleichzeitig, die vorbildliche Realisierung der Handwerker. Es sei ein Werk sowohl für die Kommune als auch für die Benutzer geschaffen worden. Neben dem Schlüssel gab es einen Scheck für den Förderverein der Grundschule, der von Schulleiterin Andrea Scheel in Empfang genommen wurde.

Die ersten beiden Klassenstufen der Grundschule erwiesen sich bei ihrem Auftritt als kleine Baufachleute. „Wer will fleißige Handwerker sehen“, fragten sie singend in die Runde der zahlreichen Besucher. Dabei offerierten sie ihre fachlichen Vorzüge. Von der „Landesbaubehörde“ erschien Harry Raith, ein Kabarettist aus Winnweiler. Humorvoll schilderte er das „harte Verfahren“ und dass es fast zu einer Mail gekommen wäre. Bestückt mit einer Autowerkstatt, einem Klinikum oder gar einem Haarstudio bis hin zu einer Partnerschaftsvermittlung wären im Gespräch gewesen. Doch habe man in der Politik den Schwenk zu dieser Begegnungsstätte geschaffen.

Abteilungen des örtlichen Sportvereins seien ständige Nutzer der Gemeindehalle, allen voran die Zumba-Gruppe, betonte Schriftführer Andreas Immel. Mit der Fertigstellung biete sich auch für diesen Verein wieder optimale Möglichkeiten zur Leibesertüchtigung. Das Haus sei ein Zugewinn für alle Vereine und Gemeinschaften, betonte Kurt Müller vom Wämmes-Club. Neben den Sportflächen sind auch Räumlichkeiten für Sitzungen und Versammlungen geschaffen worden. Die Bewirtung zur Neujahrsempfang und der Halleneinweihung übernahmen die Mitglieder des Ortsbeirates mit Unterstürzung aus der Bevölkerung.