Unsere Ortsteile
Winnweiler
Winnweiler
Alsenborn-Langmeil
Alsenbrück-Langmeil
Hochstein
Hochstein
Potzbach
Potzbach

Archiv - Neues

11.11.2010 Kategorie: Neues

Nach der Hubertusmesse gefeiert


Gut 100 Jäger beim Jubiläumsfest des Hegerings III im Festhaus

Gut 100 Jäger und Helfer haben den 60. Geburtstag des Hegerings III mit einem Festakt im Festhaus und der Hubertusmesse in der Herz-Jesu-Kirche in Winnweiler gefeiert.
Hegeringleiter Peter Schäfer aus Schweisweiler betonte, dass der Gesetzgeber den Jagdgemeinschaften eine ehrenvolle, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe übertragen habe. Die Jagdkönigin des Landesjagdverbandes, Bianca I. (Bianca Ziemer aus Jettenbach bei Kusel), sorgte für einige Lacher mit ihrem Referat zum Motto des Abends „Wild auf Wild". In Anspielung auf die Vorspeise stellte sie den Enterich in den Vordergrund. Dieser sei schöner als das Weibchen, gab sie ohne Umschweife zu - und blickte auf Hegeringleiter Schäfer: Auch der habe einen breiten Schnabel und gäbe einen guten Erpel ab. Zum Jubiläumsabend waren unter anderem auch der Vorsitzende der Donnersberger Jäger, Karl Landfried (Münchweiler), und Kreisjagdmeister Klaus Weber gekommen.
Die Besonderheit der Hubertusmesse lag nicht nur in den besinnlichen Worten von Prädikat Ernst Bähr (Mehlingen) und Diakon Andreas Alter (Neuhemsbach), sondern auch in der musikalischen Begleitung. Die Parforcehornbläsergruppe Ambach, die Jagdhornbläser aus Rockenhausen und der Jägerchor Donnersberg hatten einen vorbildlichen Beitrag zur Messe geleistet. Die Hubertusmesse verbindet die Themen Waidgerechtigkeit, Ethik der Jagd sowie Nachhaltigkeit. Dies bedeute, so Schäfer, schonender Umgang mit „der uns anvertrauten Natur zum Nutzen nachfolgender Generationen". Der letzte Aspekt beziehe neben den waidgerechten Jägern auch alle anderen Naturnutzer mit ein, wie Landwirte, Winzer, Wanderer, Jogger und Reiter.
Auf die nachhaltige Nutzung ging Bähr ein, der den Willen des Schöpfers in den Vordergrund rückte. Viele der heutigen Forderungen seien bereits in der Bibel niedergeschrieben. Auch er appellierte, die Natur in ihrer ursprünglichen Form zu erhalten. In Gebeten stellte Diakon Alter die Verbindung von Gott zur Natur, aber auch von der Erde zur Jagd her.
Eröffnet worden war die Messe in Gedenken an den heiligen Hubertus von den Jagdhornbläsern aus Rockenhausen unter Leitung von Hornmeister Jörg Willrich. Seit mehr als 30 Jahren umrahmt die Parforcehornbläsergruppe Amberg unter Leitung von Hornmeister Helmut Scheu die Hubertusmessen, so auch in Winnweiler. Dabei wurde ihre Vielfältigkeit ebenso deutlich wie ihr präzises Auftreten. In diesen Reigen fügte sich der Jägerchor Donnersberg (Dirigent Stefan Weber) nahtlos ein. (osw)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Donnersberger Rundschau
Ausgabe: Nr.262
Datum: Donnerstag, den 11. November 2010