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Archiv - Neues

22.05.2012 Kategorie: Neues

Frühlingskonzert des Musikvereins


Junge Solisten profilieren sich

WINNWEILER: Abwechslungsreiches Frühlingskonzert des Musikvereins im Festhaus


In die „kaiserlich österreichisch-königlich ungarische Donaumonarchie” hat der Musikverein Winnweiler unter Leitung von Harry Geib das Publikum in seinem Frühlingskonzert musikalisch geführt. Der zweite Teil des Programms war Oldies und Filmmusiken gewidmet.


Nach schwungvoller Eröffnung mit dem Marsch „Unter dem Doppeladler” begrüßte der erste Vorsitzende Nicolas Geminn viele Besucher im Festhaus. Wie es beim Musikverein schon guter Brauch ist, hat Moderator Wolfgang Stadtmüller wieder interessante Details zu den Kompositionen dem Publikum näher.


In Operetten-Seligkeit schwelgen durften die Zuhörer bei Melodien aus der „Lustigen Witwe” von Franz Lehar, hinreißend arrangiert von Hans Mielanz und einer Marsch-Paraphrase aus dem „Zigeunerbaron” von Johann Strauß. „Erinnerungen an Robert Stolz” weckten die Musikerinnen und Musiker mit einer Auswahl seiner bekanntesten Lieder, von „Im Prater blüh'n wieder die Bäume” bis „Adieu, mein kleiner Gardeoffizier”.


Mit einem echten „Knüller” startete das Orchester die mit „Filmmusik, Oldies und Evergreens” überschriebene Fortsetzung. „Drums 4Fun” waren die mitreißenden temperamentvollen Variationen für Schlagzeug und Percussion betitelt, die die „Nachwuchs-Schlagzeuger” Erek Thorn, Hendrik Frenger, Marvin Benner, Joshua Kühner und Lars Kreinbiehl in XXL-Lautstärke in den Saal „hämmerten” und tosenden Applaus ernteten. Sanftere Töne erklangen beim „Mitternachtsblues” mit einem wunderschönen Trompetensolo, geblasen von Michael Stadtmüller. Michaela Cronauer gelang auf ihrem Alt-Saxophon ein großartiger Solopart bei dem Louis Armstrong-Evergreen „What a wonderful world”.


Bei den „Goldenen Hits” von Herb Alpert profilierten sich mit Christine Buhrmann, Ingrid Schweden und Jeff Reich, mit Michael Stadtmüller drei weitere junge Solisten. Mit einer Hommage an Gilbert O'Sullivan leitete das Orchester den Ausklang des Abends ein; bei den abschließenden „Great-Movie-Marches” durfte natürlich der „River-Kwai-Marsch” nicht fehlen - und danach die lautstark geforderte Zugabe. (rm)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ

Publikation: Donnersberger Rundschau
Ausgabe: Nr.115
Datum: Freitag, den 18. Mai 2012
Seite: Nr.19
"Deep-Link"-Referenznummer: '8992284'