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Archiv - Neues

22.05.2012 Kategorie: Neues

Feuer im Gemäuer lockt Tausende an


Feuer im Gemäuer trotzt Regen

WINNWEILER: Fest unter dem Motto USA lockt tausende Besucher an


Trotz strömenden und anhaltenden Regens ist in Winnweiler die fünfte Auflage vom „Feuer im Gemäuer” am Freitag nicht ins Wasser gefallen. Ganz im Gegenteil: Anlehnend an das Motto „USA” wurde ein vielfältiges Programm organisiert, das Angaben der veranstaltenden Werbegemeinschaft tausende Besucher angelockt hat.. Ein Harley-Corso, Square Dance und Country-Musik sorgten für amerikanisches Flair in der Nordpfalz, während es für kleine Besucher sogar ganz hoch hinaus ging ...


Gleich zu Beginn holte ein Harley-Corso entlang der Schlossstraße, am Freitag Abend „Route 66” genannt, auch die letzten Winnweilerer, die sich noch vom Vatertag erholen mussten, aus den Betten. In coolen Biker-Outfits ließ man unter anderem die Räder durchdrehen, dass die Reifen qualmten. Wer sich allerdings wegen des Rauches Sorgen machte, ein Feuerwehrauto der U.S. Army hatten die Biker direkt im Schlepptau ...


Anschließend sorgte die Tanzgruppe des TSC Winnweiler für Stimmung unter den Besuchern: Mit einstudierten Choreographien und Cowboyhüten brachte man ein Stück Wilder Westen in die Nordpfalz. Dann öffnete jedoch der Himmel seine Schleusen, das Programm stockte aber nur kurz. Vor allem die „Square Dance”-Darbietungen einer Gruppe aus Imsweiler sowie die „Line Dance”-Einlagen eines Ensembles aus Gundersweiler zogen die Zuschauer gleich wieder in ihren Bann, ließen das schlechte Wetter schnell zur Nebensache werden. Zwei Country-Musiker am „Pariser Eck” und die Band „Final Mask” am Hof Folz sorgten derweil für musikalische Unterhaltung.


Auch für die Kinder war einiges geboten: Ein fünfzehn Meter hohes „Space Shuttle” - Aushängeschild der Veranstaltung - konnte als Rutsche benutzt werden konnte. Außerdem konnte mancher junger Revolverheld seine Westerntauglichkeit beim „Bull-Riding” unter Beweis stellen. Wer nach solchen Abenteuern eine Stärkung nötig hatte, konnte sich unter anderem mit Hotdogs und Spare Ribs versorgen. Doch Vorsicht, wer sich nämlich zu sehr den weltlichen Genüssen hingab, musste sich vor den bezaubernden „Police-Girls” in Acht nehmen: Diese patroullierten auf der „Route 66” und machten Alkohol-Kontrollen.


Eine amerikanische Bigband wusste ebenso wie eine Cheerleader-Gruppe der „Pikes” aus Kaiserslautern zu überzeugen. Anschließend brachte Elvis Presley die Stimmung mit einem tollen Auftritt auf den Siedepunkt. „Es ist mal wieder für jeden etwas geboten”, lobte eine Besucherin, das schlechte Wetter sei für sie nur eine Randnotiz. Klar, schließlich standen ja auch noch die „American Dream Boys” auf dem Programm. Beim Entledigten ihrer Klamotten waren ihnen die Hilfe einiger Zuschauerrinnen und zahlreiche Jubelschreie sicher. Zum Abschluss des friedlichen Fests bestaunten die Gäste ein faszinierendes Feuerwerk.


„Trotz des miserablen Wetters war der Besucherzuspruch sehr gut”, befand Cheforganisator Peter Schäfer, der auch den guten Zusammenhalt unter den Winnweiler Gewerbetreibenden betonte. Außerdem lobte er die Musikertruppe aus dem Dahner Land, die kurzfristig für die „Wildsaufetzer” eingesprungen waren. Zufrieden mit der Resonanz zeigte sich auch der 1. Vorsitzende der Werbegemeinschaft Winnweiler Gunter Franck: „Die Veranstaltung war hervorragend besucht, bei gutem Wetter wäre Winnweiler wohl geplatzt.” Im nächsten Jahr soll das Motto entweder Orient oder Österreich lauten, hieß es. Wenn dann wieder solch ein Monsunregen niedergehen sollte, wäre wohl ersteres zu empfehlen... (mjw)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ

Publikation: Donnersberger Rundschau
Ausgabe: Nr.117
Datum: Montag, den 21. Mai 2012
Seite: Nr.23
"Deep-Link"-Referenznummer: '9007473'