Unsere Ortsteile
Winnweiler
Winnweiler
Alsenborn-Langmeil
Alsenbrück-Langmeil
Hochstein
Hochstein
Potzbach
Potzbach

Archiv - Neues

15.08.2011 Kategorie: Neues

Bald Autoh0f an der BAB-Anschlussstelle Winnweiler ?


Baubeginn für Autohof binnen zwei Jahren?

LOHNSFELD: Eigentümer des acht Hektar großen Geländes an der A 63 haben Vorverträge unterzeichnet - Verhandlungen mit potenziellem Investor laufen


Die Vorverträge mit den Grundstückseigentümern sind geschlossen, die Verhandlungen mit einem potenziellen Investor haben bereits begonnen: Der geplante Autohof an der A 63 zwischen Lohnsfeld und Münchweiler nimmt konkrete Formen an. Eine Umsetzung des Projektes in den kommenden zwei bis vier Jahren hält der Winnweilerer Verbandsbürgermeister Rudolf Jacob für realistisch. Mit anderen Worten: Geht's schnell, könnten bereits 2013 die Bauarbeiten für den Autohof beginnen.


Dieses Zeitfenster ergibt sich auch aus der Dauer der Vorverträge, die auf zwei Jahre - und damit bis Mitte 2013 - befristet sind: „Bis dahin sollte also Baurecht für den Autohof vorliegen", sagte Jacob im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Ein langwieriges Genehmigungsverfahren - wie beispielsweise die immer noch nicht abgeschlossene Planfeststellung für die A-63-Raststätte bei Steinbach - sei in diesem Fall nicht zu erwarten. Grund: Das Gelände ist bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplans der Verbandsgemeinde als Industrie- und Gewerbegebiet aufgenommen worden. „Daraus könnte dann der Bebauungsplan entwickelt werden", so Jacob. Je nachdem, was die Pläne im Einzelnen vorsehen, seien aber möglicherweise noch verschiedene emissionsschutzrechtliche Verfahren zu durchlaufen.


In den Vorverträgen verpflichten sich die Eigentümer des rund acht Hektar großen Areals, „ihre Grundstücke zu einem festgelegten Preis an die Ortsgemeinde Lohnsfeld oder direkt an einen Investor zu verkaufen", informierte Jacob weiter. Damit seien die Flächen für die kommenden beiden Jahre „zugriffsmäßig gesichert", zugleich sei ausgeschlossen, dass die Besitzer in dieser Zeit ihr Gelände an Dritte veräußern. „Investoren haben dadurch Planungssicherheit. Sie wissen, wenn sie Geld in die Planung stecken, dass sie bei vorliegender baurechtlicher Genehmigung auch tatsächlich an die Grundstücke heran kommen", so Jacob.


Für den Bau des Autohofes gebe es mehrere Anwärter, mit einem Investor seien bereits weitergehende Gespräche geführt worden. Diese seien bislang vielversprechend verlaufen. Nun gelte es abzuklopfen, „ob mit diesem Unternehmen wirklich Einigung erzielt werden kann. Falls nicht, wird Kontakt mit den anderen Interessenten aufgenommen", sagte Jacob zur weiteren Vorgehensweise. Die Funktion der Verwaltung ist dabei nur beratender Natur: Sie unterstützt die Ortsgemeinde Lohnsfeld bei den mitunter schwierigen Verhandlungen mit den Investoren.


Genauere Angaben über das „Aussehen" des geplanten Autohofes seien derzeit noch nicht möglich, so der VG-Chef. Klar ist, dass zur Grundausstattung eine Tankstelle mit Shop, sanitäre Einrichtungen (Toiletten, Duschen), eine - wie auch immer geartete - Gastronomie sowie eine ausreichende Zahl an Pkw- und Lkw-Stellplätzen gehören. Darüber hinaus ist aber die Ansiedlung weiterer Gewerbe - etwa einer Selbstbedienungswaschanlage - denkbar. Jacob betonte, die genaue Ausgestaltung „hängt in erster Linie von den Plänen des Investors ab, der letztendlich zum Zug kommt". (kra)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Donnersberger Rundschau
Ausgabe: Nr.186
Datum: Freitag, den 12. August 2011
Seite: Nr.15
"Deep-Link"-Referenznummer: '7927314'