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15.08.2011 Kategorie: Neues

ASV Winnweiler am Beginn der Saison 2011/2012


Der Unterbau wird stärker

Kicker vor der Saison: Der ASV in seiner vierten Landesliga-Saison - Die Zweite spielt in der Bezirksklasse


Von Erhard Besler


WINNWEILER. Beim ASV Winnweiler beginnt mit der neuen Saison quasi eine neue Zeitrechnung. Die nach wie vor von Jürgen Giehl trainierte erste Mannschaft geht in ihre vierte Landesligasaison, die zweite Mannschaft, mit ihrem neuen Spielertrainer Tim Blankenburg, feiert nach der souveränen Meisterschaft in der Kreisliga Premiere in der der Bezirksklasse.


Eine große Aufgabe für den ASV, aber darauf hat man in den letzten Jahren hingearbeitet. Die Nachwuchsspieler können jetzt in der Bezirksklasse reichlich Erfahrung sammeln und sich auf die Einsätze in der ersten Mannschaft vorbereiten. „Der Sprung ist jetzt einfach nicht mehr so groß", wie beide Trainer übereinstimmend sagen.


Beide Teams sollten sich ursprünglich eigentlich getrennt vorbereiten, was aber nach einiger Zeit keinen Sinn mehr machte, weil die Anzahl der Spieler durch Urlaub, Schichtarbeit und Verletzungen doch arg geschrumpft war. „Das ist ärgerlich, und da lassen sich Automatismen nur schwer einüben. Aber ich denke, damit haben auch die anderen Vereine zu kämpfen." ASV-Trainer Jürgen Giehl muss sich mit diesen Umständen abfinden.


Wie Giehl sagt, hat sich im Vergleich zur letzten Saison, „in der wir zwar viele gute Einzelspieler, aber lange keine Mannschaft hatten", im Kader einiges getan. Fünf Leute, die in der ersten Mannschaft gespielt haben, haben den Verein verlassen, Zwölf neue, der Großteil aus der eigenen Jugend, sind gekommen. Ein Ziel von Giehl für die neue Saison ist, wieder mehr Kontinuität in das Spiel des ASV zu bringen: „Wir wollen auf den Leistungen der Rückrunde aufbauen, da haben wir schon viel konstanter gespielt. Immerhin haben wir die zweitmeisten Tore geschossen, allerdings auch relativ viele Gegentore bekommen. Da müssen wir noch kompakter werden."


In der letzten Saison hatte Giehl stellenweise ein Luxusproblem, nämlich einen zu großer Kader. Was dann dazu führte, wenn alle Mann Bord waren, dass einige nicht spielen konnten. Jetzt geht man mit einem etwas kleineren Kader in die Saison und hofft, vom Verletzungspech verschont zu bleiben.


Sollte die erste Mannschaft dennoch personelle Probleme bekommen, so schlägt das auf die zweite Mannschaft durch. Die besten Spieler müssen dann aufrücken. Das ist natürlich für den Saisonverlauf der Mannschaft von Tim Blankenburg, im letzten Jahr noch Stammkeeper in der Ersten, ein entscheidender Faktor: „Wenn alle Spieler zusammen sind, dann haben wir schon eine gute Mannschaft und können in der Bezirksklasse sicher mithalten."


Er sieht die Situation dabei aber genauso pragmatisch wie Jürgen Giehl: „Es ist die Philosophie des Vereins, die jungen Spieler über die zweite Mannschaft an die erste heranzuführen. Von daher ist das ein normaler Vorgang." Er ist froh, dass er in seiner blutjungen Mannschaft, die überwiegend aus Spielern besteht, die zwischen 18 und 24 Jahren alt sind, auf den ein oder anderen Routinier zurückgreifen kann, der in ersten Mannschaft aus beruflichen Gründen etwas kürzer treten muss. Mit den Vorbereitungsspielen, die er alleine mit der zweiten Mannschaft bestritten hat, war er zufrieden: „Da hat man schon gesehen, dass wir Fußball spielen können. Auch taktisch haben wir Fortschritte gemacht." Demzufolge hofft er über den Klassenerhalt hinaus, der natürlich das erste Ziel ist, vielleicht doch einen Mittelfeldplatz erkämpfen, respektive erspielen zu können.


Giehl gibt zwar für die erste Mannschaft kein konkretes Platzierungsziel aus, will sich aber auf jeden Fall verbessern. Was nach den sechsten Plätzen in den beiden letzten Runden nur heißen kann, unter die ersten Fünf zu kommen.


Der Kader


Zugänge. Christoph Scharfenberger, Pascal Sprengart, Andreas Seewald (alle SV Enkenbach), Pascal Pies (TuS Alsenz), Danny Schulz, Benjamin Schulz (TuS Göllheim; bereits im Winter), Florian Mergler (SV Alsenbrück-Langmeil; bereits im Winter), Jan Giehl, Alexander Matinski, Tim Giehl, Eric Marlow, Max Nekrasov, Sebastian Walther (alle eigene Jugend)


Abgänge. Halim Januzi (ASV Sembach), Michael Hammerschmidt) (FV Rockenhausen), Mathias Klingkowski (SV Rodenbach)


Tor: Pascal Pies, Tim Blankenburg, Moritz Schneider, Jürgen Lieser


Abwehr: Arthur Altergott, Peter Follmann, Jan Giehl, David Maurer, Florian Mergler, Patrick Mörsch, Marcello Salice, Christoph Scharfenberger, Alexander Schönmaier, Benjamin Schulz, Pascal Sprengart, Jonas Windecker


Mittelfeld und Angriff: Rui de Castro, Christian Geissler, Tim Giehl, Felix Horn, Eric Marlow, Alexander Matinski, Valon Osmani, Christian Pfaff, Elias Rocklage, Waldemar Schneider, Danny Schulz, Sebastian Walther, Christian Kolender, Waldemar Maurer, Max Nekrasov, Halit Osmani, Srdjan Savic, Andreas Seewald


Trainer: Jürgen Giehl (1. Mannschaft), Tim Blankenburg (2. Mannschaft)


Saisonziel: Platzierung der letzten Saison verbessern (1. Mannschaft), Klassenerhalt (2. Mannschaft)


Meisterschaftstipp: SG Guldental, FSV Bretzenheim (1. Mannschaft), SV Morlautern, TuS Göllheim (2. Mannschaft).

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Donnersberger Rundschau
Ausgabe: Nr.186
Datum: Freitag, den 12. August 2011
Seite: Nr.17
"Deep-Link"-Referenznummer: '8001802'