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Archiv - Neues

22.06.2011 Kategorie: Neues

Abgänger der ASR+ verabschiedet


 

WINNWEILER: Gelungenes Jules-Verne-Stück an Abschlussfeier der 46 Neunt- und Zehntklässler von der Albert-Schweitzer-Realschule plus


Der Engländer Phileas Fogg wettet im Jahr 1872 mit den Mitgliedern seines Clubs um 20.000 englische Pfund, dass er es schafft, in 80 Tagen einmal um die Welt zu reisen. Die Erzählung Jules Vernes bildete die Grundlage für die Ausgestaltung der Abschlussfeier an der Albert-Schweitzer-Realschule plus Winnweiler (ASRplus). Insgesamt wurden 46 Schüler verabschiedet.


Im voll besetzten Festhaus in Winnweiler warteten die Schüler der Berufsreife sowie des Qualifizierten Sekundarabschlusses I gespannt darauf, dass Nina Gieser, Konrektorin als pädagogische Koordinatorin die Gäste offiziell begrüß. Danach hieß es „Vorhang auf" für die Moderatoren des Abends, Marc-Kevin Malser (9b) und Katharina Fribus (10a), die ins Programm einführten. Phileas Fogg (Hannah Becker) und sein treuer Diener Passepartout (Linda Cullmann) hatten sich für ihren Rekordversuch einiges vorgenommen. Im Zeitraffer konnte das begeisterte Publikum die Stationen der Reise verfolgen, die von den Abgängerklassen schauspielerisch dargestellt wurden.


Los ging es mit den Glockenschlägen von Big Ben in London, zu den Liebenden nach Paris (Jens Scheibe und Janina Krüger). Richtig zünftig ging es dagegen in München zu. Einige Schülerinnen tanzten professionell in wunderschönen Dirndls und stellten so die bayrische Lebensfreude dar. In Moskau hingegen erlebten Phileas und seine Gefährten den so genannten „Russen-Rap", der von den Jungs der beiden Abgängerklassen inszeniert wurde. Für eine Überraschung sorgte dann die Tatsache, dass kurz darauf diese „harten Kerle" im Ballettoutfit den Schwanensee tanzten. Die Zuschauer waren aus dem Häuschen.


Bevor die Tango-Tänzer in Buenos Aires ihr Können zeigten, bildeten die Schülerinnen und Schüler eine Schiffsszene nach, die die lange Reise über den Atlantischen Ozean symbolisierte, bevor es wieder zurück nach London ging. Alle Szenen waren mit sehr viel Mühe und Sorgfalt einstudiert worden. Besonders die Erfahrungen aus dem Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel hatten mit zum Gelingen beigetragen. Die Freude am Spiel war jedenfalls allen Akteuren an den Gesichtern abzulesen.


Schulleiter Torsten Edinger sowie die beiden Klassenlehrer Rita Bührmann-Dreste (10a) und Walter Blum (9b) griffen das Thema Jules Verne in ihren Ansprachen auf. So machten sie den Abgängerinnen und Abgängern Mut, sich auch neuen Herausforderungen zu stellen und auch mal das Unbekannte zu wagen. „Ein Schiff ist im Hafen sicher - aber dafür ist es nicht gemacht" lautete das Credo. Nie den Mut zu verlieren, sich auch einmal durch eine Sache durchbeißen, auch wenn sie vielleicht wenig Erfolg verspricht. Die Belohnung für das eigene Tun steht immer am Ende. Wichtig ist, dass man stets an sich selbst und seine Fähigkeiten glaubt, verbunden mit dem gewissen Quäntchen Glück.


Bürgermeister Rudolf Jacob überbrachte die Glückwünsche des Schulträgers, dem die Bildung der jungen Menschen an der ASRplus sehr wichtig sei. Dem schloss sich Helga Schmitt, Vorsitzende des Schulelternbeirats (SEB), an und bedankte sich bei ihrer Stellvertreterin Carmen Kolb, die den SEB nach vier Jahren verlässt. Clara Knetsch, Mitglied der Schülervertretung, bedankte sich mit selbst gebastelten Origamiblumen bei den ausscheidenden Zehntklässlern Linda Cullmann, Natalia Kleemann, Hannah Becker, Katharina Fribus und Tobias Hetsch für ihr Engagement zum Wohle der Schulgemeinschaft. Musikalischer Abschluss war Musiklehrer Roland Feix, der zu seinem virtuosen Geigenspiel des Stückes „Czardas" von Lehrer Walter Blum an der Gitarre begleitet wurde.


Bei der Zeugnisausgabe zeichnete Konrektorin Dagmar Wissen die Abschlussschülerinnen Hannah Becker und Linda Cullmann (10a) und Jennifer Scherer (9b) für das jeweils beste Zeugnis aus. Die beiden Schülerinnen erhielten zudem eine Auszeichnung der Ministerin, verbunden mit einem Büchergutschein für ihr besonders vorbildliches soziales Verhalten an der Albert-Schweitzer-Realschule plus Winnweiler. Mit nur einer Ausnahme haben alle der 46 Schüler ihren Abschluss geschafft. Und, um es mit den Worten Phileas Foggs zu beschreiben, ihre persönliche Reise an der ASRplus Winnweiler erfolgreich beendet. (red)


Die Abgänger


Viktor Arndt (10a), Hannah Becker (10a), Jelena Bender (10a), Danny Bergen (9b), Marco Böckly (9b), Steven Boßle (9b), Yasemin Clemens (9b), Linda Cullmann (10a), Michelle Egelhofer (10a), Manuel Freitag (10a), Katharina Fribus (10a), Patrick Fritsch (9b), Lukas Gebhardt (9b), Lea Herzog (9b), Tobias Hetsch (10a), Christopher Hofstadt (10a), Natalia Kleemann (10a), Ann-Christin Klein (9b), Carsten Klemm (10a), Ronny Königsamen (9b), Bianca Kloos (10a), Jan Kolb (9b), Janina Krüger (10a), Daniel Lohmann (9b), Dennis Makengo (9b), Marc-Kevin Malser (9b), Simon McKenzie (10a), Natascha Missal (10a), Dominic Müller (9b), Laura Neumayer (10a), Tony Nguyen (9b), Sascha Richter (10a), Melanie Riel (9b), Hava Sabani (9b), Jens Scheibe (10a), Jennifer Scherer (9b), Marcel Schreiber (9b), Ramon Schreiner (10a), Sascha Schuck (10a), Laura Skalla (10a), Benjamin Schumacher (9b), Jessica Sickert (9b), Jonny Truderung (9b), Thassilo Warnke (9b), Laura Weber (10a), Jörg Windecker (9b).

 

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Donnersberger Rundschau
Ausgabe: Nr.143
Datum: Mittwoch, den 22. Juni 2011
Seite: Nr.20